Der IS stirbt, Ivana lebt!

Der Islamische Staat ist auf unter einem Quadratkilometer geschrumpft. IS-KämpferInnen aus aller Welt legen scharenweise ihre Waffen nieder und kapitulieren mit den Händen in der Luft vor den Syrischen Demokratischen Kräften, vor der gewaltigen Macht der Werktätigen, der Frauen und der Völker des Mittleren Ostens. Die Peiniger der Folterzimmer Raqqas, die Mörder von Ankara, Suruç, Manchester und Paris, die Völkermörder, Frauenhändler und Vergewaltiger von Schengal, die Besatzer von Rojava – jetzt sind sie die Gefangenen der Unterdrückten und unterliegen ihrer Justiz und ihrem Urteil. Der Islamische Staat ist bald besiegt.

Heute ist die Zeit, an diejenigen zu denken, die im Kampf gegen Faschismus und Tod ihr Leben lassen mussten. Wir denken an diejenigen, die wie Kemal Pir das Leben so liebten, dass sie bereit waren, für das Leben zu sterben. Wir denken an Arin Mirkan, an Ayşe Deniz Karacagil und an die tausenden anderen Gefallenen, die bei der Verteidigung der Revolution ihr Leben ließen.

Am 7. März, heute denken wir an Ivana, die vor 4 Jahren in Tel Temir im Kampf gegen den IS gefallen ist. Als Kommunistin nahm sie ihren Platz ein zwischen den Völkern Rojavas und kämpfte an vorderster Front im fortschrittlichsten Kampf unserer Zeit.

Heute am 07.03. Ivana zu denken heißt an die Internationalität, an die Vorreiterrolle der Frauen und der LGBTIQ+, an die historischen Aufgaben der Jugend zu denken. Ivana reiht sich ein in die Geschichte des Widerstands, neben Rosa und Barbara, neben Ulrike und Arin.

Hunderte Diktaturen, Juntas und Ausnahmezustände können kommen und gehen, aber diese Geschichte wird bleiben. Sie erblüht immer von Neuem, wenn Menschen sich gegen Faschismus, Kapitalismus und Patriarchat erheben. Heute kämpft Ivana in Baghuz.

Der IS liegt im Sterben, Ivana ist unsterblich!

07.03.2019

Young Struggle