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Angriffe auf Rojava und unsere Pflichten als junge Menschen in Europa

Der faschistische türkische Staat greift immer wieder gezielte Dörfer, Krankenhäuser und weitere kritische Infrastruktur in Rojava und auch in ganz Kurdistan an.
Die Völker von Rojava sind ebenso wie die Völker Palästinas mit einem unerbittlichen kolonialistischen Besatzungskrieg konfrontiert. Der kolonialistische, faschistische, türkische Staat, der seinen historischen Kolonialismus im israelischen Stil aktualisiert und durch die Übernahme der verbotenen Kriegsmethoden des Zionismus voranschreitet, treibt seinen kolonialen Besatzungskrieg gegen die Völker Rojavas auf eine neue Stufe. Hakan Fidan, der ehemalige Leiter des MIT und neue inoffizielle Kriegsminister des türkischen Kolonialismus, kündigte der ganzen Welt an, dass sie die Infrastruktur und ihr Aufbau in Rojava angreifen werden wird. Das kolonialistische faschistische Regime nahm die Infrastruktur und die Menschen in Rojava ins Visier. Es massakrierte Kinder und Landarbeiter:innen, und traf die Kraftwerke. Die durchgehenden Angriffe der Besatzer auf die Völker Rojavas auf die Infrastruktur und den Überbau auszudehnen, bedeutet, die Zivilbevölkerung ins Visier zu nehmen und ungehindert Kriegsverbrechen zu begehen.

Das bedeutet jedoch nicht, dass die Besatzer ihr Ziel erreicht haben. Sie versuchen durch diese Angriffe unsere Hoffnung anzugreifen, doch seit Jahren sehen wir, dass sie es nicht schaffen unsere Hoffnung anzugreifen.
Seit Jahren wird die Revolution in Rojava verteidigt. Die mutige Guerilla in den kurdischen Bergen zeigen uns, dass sie bis zur Befreiung Kurdistans, den bewaffneten Kampf weiterführen werden.

Was ist unsere Aufgabe als Jugendliche hier in Europa?

Wir müssen türkischen Faschismus und seine Partner in Europa offenlegen und bekämpfen: Ein großer Teil türkischen Kapitals befindet sich in Europa. Türkische Faschisten sind organisiert in Vereinen, Moscheen und verschiedenen Institutionen. Verschiedene Parteien in Europa geben sich einen fortschrittlichen Anstrich, aber paktieren schamlos mit faschistischen Regimen wie dem in der Türkei und halten es durch ihre Gelder und politische Unterstützung aufrecht. Wenn wir dem Faschismus einen Schlag versetzen wollen, dann müssen wir hier anfangen!

Wir müssen auch hier aktiv gegen die Spaltungspolitik der Faschisten und Imperialisten ankämpfen, internationalistische und kurdische Jugendliche gemeinsam für den revolutionären Kampf organisieren: die Freiheitskämpfe von Palästina und Kurdistan gegen die heuchlerische Politik der Imperialisten verteidigen. Den zahlreichen Jugendlichen, die in den letzten Jahren aus Kurdistan und besonders aus Rojava nach Europa gekommen sind, eine konkrete Perspektive bieten, um nicht die Hoffnung zu verlieren und auch hier in Europa sich gemeinsam für die Befreiung Kurdistans zu organisieren.
Wenn heute jemand fragt, was uns Jugendlichen in einer Generation, die von Umweltzerstörung, Krieg, Depression und Ellenbogengesellschaft geprägt ist, noch Hoffnung für unsere Zukunft geben kann, dann ist die Antwort klar: die Revolution von Rojava, die uns jeden Tag zeigt, dass die neue Gesellschaft kein leerer Traum ist, sondern konkret erkämpft werden kann. Die Menschen von Rojava haben uns ein Vorbild, eine Hoffnung, eine Perspektive für unsere Zukunft gegeben. Genoss:innen wie Özgür und Ivana haben diese Hoffnung mit ihrem Leben verteidigt. Wir sind es ihnen und uns schuldig, unseren Teil zur Verteidigung dieser Zukunft beizutragen.
Erdoğan, Netanyahu, Aliyev, die Mullahs im Iran und die Anführer der US-Kriegsmaschine können durch die Stärkung unabhängiger Volkskämpfe besiegt und in den Müllhaufen der Geschichte geworfen werden.

Biji berxwedana Rojava!