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Stoppt die imperialistische Aggression gegen den Jemen! Solidarität mit dem Widerstand des palästinensischen Volkes!

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag griffen die von der USA und Großbritannien geführte Koalition im Roten Meer zahlreiche Orte im Jemen mit Luftangriffen und Artillerie an. Es wurden dabei 73 Ziele getroffen, darunter auch auf die Hauptstadt Sanaa. Durch die Angriffe wurden fünf Soldaten getötet und sechs Soldaten der Ansarallah (Huthi) verletzt. 

In die Öffentlichkeit sind die Huthi in den letzten Monaten gelangt, nachdem sie aus Solidarität mit dem palästinensischen Volkes angekündigt hatten, alle mit dem zionistischen Israel in Zusammenhang stehenden Frachtschiffe, die das Rote Meer durchfahren anzugreifen. Am 19. November 2023 brachten sie das Schiff Galaxy Leader in ihre Gewalt und schossen mehrmals Raketen und Drohnen auf das zionistische Israel ab. Durch die Aktionen im Roten Meer wurde die Schifffahrt für einige Zeit von den größten Reedereien, wie Maersk und Hapag-Lloyd ausgesetzt. Die USA startete daraufhin die Operation Prosperity Guardian und schickten mit ihren Verbündeten Kriegsschiffe ins Rote Meer, um ihre Profite im Welthandel zu schützen. 

Die USA und Großbritannien setzten so ihre imperialistische Unterstützung für das zionistische Israel weiter fort und schützen auch ihre eigenen imperialistischen Interessen, besonders den Profit ihrer eigenen Unternehmen, welche durch den eingeschränkten Handel leiden müssen. Die USA setzt ihre imperialistische Politik damit aber nur auf neuer Stufe fort und mischt sich selbst direkt in den Krieg ein. Seit 2014 herrscht in Jemen ein Bürgerkrieg, in dem die Huthi gegen die von Saudi-Arabien, den USA und den europäischen Staaten unterstütze Regierung kämpfen. Dabei hat sich Saudi-Arabien direkt in den Krieg zusammen mit einer Kriegskoalition eingeschaltet, um die von ihnen unterstützte Regierung wieder einzusetzen. 

Deutschland unterstützt dabei vor allem Saudi-Arabien durch Waffenlieferungen, erst vor wenigen Tagen wurde beschlossen neue Kampfjets nach Saudi-Arabien zu liefern, welche auch im Krieg gegen Jemen benutzt werden werden. Daneben wird Deutschland sich im Zuge der Pläne der EU sich an der Militäroperation vor Jemen zu beteiligen auch aktiv im Roten Meer positionieren. Die EU und vor allem Deutschland möchten damit vor allem genauso wie USA oder Großbritannien die Profitinteressen ihrer Unternehmen durchsetzen. 

In Jemen zeigte sich die Antwort auf die Kriegsschritte der USA und Großbritannien durch eine Demonstration in der Hauptstadt Sanaa mit einer Millionen Menschen und der Erklärung der Regierung der Huthis, dass entsprechende Schritte gegen die USA Präsenz in der Region, besonders im Roten Meer folgen werden. 

Mit dem Schritt der USA und Großbritanniens haben die imperialistischen Kriegsschritte gegen die Völker des Mittleren Osten einen Schritt erreicht. Nach der Al-Aqsa Operation am 7. Oktober der palästinensischen Widerstandsgruppen hat das zionistische Israel einen Völkermord am palästinensischen Volk begonnen und setzt diesen besonders in Gaza durch. Doch trotz dieser Aggression konnten sie es bisher nicht schaffen den Widerstand des palästinensischen Volkes zu zerschlagen. Gleichzeitig führen sie ihre Kriegspolitik auch im Norden gegen Libanon und die dort aktive Hisbollah durch. Immer wieder rufen israelische Politiker dabei zu einer weiteren Offensive in den Libanon auf. Erst vor kurzem wurde dort ein Luftangriff in der libanesischen Hauptstadt Beirut gegen einen Hamas-Vertreter durchgeführt. In Syrien wurde ein Luftangriff gegen einen Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden durchgeführt, gleichzeitig hat Israel auch immer wieder Ziele des Assad-Regimes angegriffen. Auch im Irak hat sich die Situation weiter verschärft nachdem die USA einen Kommandeur einer pro-iranischen Miliz durch einen Luftangriff gezielt getötet hat.

All diese Angriffe schaffen die Grundlage für einen regionalen Krieg, in dem die USA, besonders mit Hilfe von Israel versuchen wird, seine imperialistischen Interessen im Mittleren Osten zu schützen. 

Aber nicht nur die USA stellen sich hinter Israel und verteidigen den Völkermord an dem palästinensischen Volk und werden selbst kriegerisch aktiv. Vor allem auch Deutschland hat sich bedingungslos hinter die Kriegsverbrechen Israels gestellt, verfolgt palästinensische und palästina-solidarische Organisationen, beliefert Israel mit Waffen, beliefert Saudi-Arabien in ihrem Krieg gegen die Huthis mit Waffen und möchte sich an der Militäroperation im Roten Meer beteiligen.

Deshalb müssen auch wir in Europa uns gegen die Verbrechen des Imperialismus, sei es durch Israel, die USA oder einen anderen Staat der EU wie Deutschland stellen. Solidarisieren wir uns mit dem palästinensischen Volk und allen Völkern des Mittleren Osten die von der aktuellen imperialistischen Aggression durch Israel, die USA, Großbritannien und die EU betroffen sind. Zeigen wir klar die Rolle der Staaten, in denen wir leben auf, und wie sie sich an den Verbrechen beteiligen. Stoppen wir die Waffenlieferungen an das zionistische Israel und andere Staaten in der Region!

Stoppen wir die imperialistischen Aggressionen gegen Palästina, den Jemen und alle anderen Staaten im Mittleren Osten! Kämpfen wir für den Frieden und die Freiheit aller Völker!